3. August 2011

METTE TRONVOLL  Auf Augenhöhe
26. Juni 2011 bis 28. August 2011

Die Künstlerin hat Ende der 90er ihr Atelier verlassen, um Menschen zu portraitieren, deren Lebensraum sich am Rande der Zivilisation befindet. Jemanden auf Augenhöhe begegnen bedeutet, einen Menschen als Mensch wahrzunehmen und die jeweiligen Grenzen zu achten.
Für einige der Fotografierten war der Umstand im Zentrum des Interesses zu stehen ungewohnt, mit Geduld und Offenheit sei Tronvoll ihnen begegnet und habe so ihr Vertrauen gewonnen. Zeit ist relativ und kann viel bewirken. In Mette Tronvolls Fall sind dadurch mitunter wunderbare Aufnahmen entstanden.

Dienstag bis Sonntag 11.00-18.00 // Haus am Waldsee, Berlin

2. August 2011

MEXIKO TRIFFT BERLIN
23. Juli – 3. September 2011

Bei dem diesjährigen Sommerfest mit internationaler Kunst der Emerson Gallery steht Mexiko im Fokus – ein Land, das sich im Ausnahmezustand befindet, seit Präsident Felipe Calderón den Drogenbanden den Krieg erklärt hat: „Die Künstler setzen sich mit den aktuellen Ereignissen in ganz verschiedenen künstlerischen Medien und Genres auseinander. Malerei, Collagen, Video und Fotografie sind genauso in der Ausstellung vertreten wie Installationen und Klangkunst. Einige der Arbeiten evozieren unmittelbar Bezüge zu dem umgreifenden Drogenkrieg.
[…] Die Ausstellung vermittelt insgesamt den Eindruck einer Gesellschaft, die sich im Wandel, ja im radikalen Umbruch befindet, mit all seinen dadurch ausgelösten Gefühlen wie Angst, Wut und Zweifel, aber auch durch die etwas zarter durchscheinenden Hoffnungen.“

Dienstag bis Freitag 14.00-19.00, Samstag 12.00-16.00 // Emerson Gallery, Berlin

1. August 2011

ARS ELECTRONICA: Wovon Maschinen träumen
7. Juli bis 28. August 2011

Zum zweiten Mal wird eine Sonderschau der Ars Electronica im Automobil Forum gezeigt. Zentrales Thema der Ausstellung ist die Traumwelt von Maschinen, wenn sie „sich für Bruchteile von Sekunden im Leerlauf befinden oder auf den Schrottplätzen der Zivilisation auf ihr Recycling warten. Träumen Maschinen von Freiheit oder Liebe? Lassen sie sich von der Schönheit des Augenblicks treiben, schweifen sie ab und erkunden Neues?“
Dahinter steht die Frage, wie Technologie und Gesellschaft in Einklang gebracht werden können. Spiegelbildlich wird der Betrachter mit Fragen der menschlichen Existenz konfrontiert. Was macht uns als Menschen aus, welches sind unsere Träume und Ängste rund um Fortschritt und technologischer Entwicklung? Im welchen Verhältnis stehen wir zu den Maschinen? Wo ist unser Platz und wo führt der Weg hin in einer immer komplex werdenden hochtechnisierteren Welt – beruflich und privat.
Die Ausstellung ist täglich bis 28. August 2011 von 10.00-20.00 geöffnet.

Täglich 10.00-20.00 // Automobil Forum Unter den Linden, Berlin

31. Juli 2011

LEICHTER ALS LUFT
Dokumentation

Eine Gruppe junger Leute aus Österreich, Deutschland und der Schweiz beschlossen Mitte der 70er ein Luftschiff zu bauen. Sie wollten damit rund um die Welt fliegen und neben dem abenteuerlichen Antrieb eine Form zu geben, die Idee eines neuen Transportmittels für ärmere Länder verbreiten. Metaphorisch ging es darum der „Schwere der Nachkriegszeit zu entkommen. Neue Ideen, Erkenntnisse und Formen des Zusammenlebens lagen in der Luft.“
Michael Brauner gehörte der Gruppe an. 40 Jahre später rekonstruiert der Dokumentarfilmer anhand von Super-8-Filmen das Lebensgefühl von damals und berichtet, was aus den einstigen Hippies geworden ist und wie stark das Experiment Einfluss auf das Leben jedes Einzelnen genommen hat.

0.25 // ARTE

30. Juli 2011

K.C. McKanzie
Konzert

„Es regnet und wieder nichts getan, nur wieder wie im Wahn ein Luftschloß aufgebaut.“ (Element of Crime)

Wenn der Regen nicht aufhören möchte, dann halt nicht. Wetterfeste Schuhe an, Regenschirm und raus, denn die Luft ist rein und frisch – bestens für eine gesunde Melancholie und Musik im Freien.
Auf dem Vegan-Vegetarischen Sommerfest wird seit 10.00 neben kulinarischer Vielfalt und zahlreichen Infoständen ein abwechslungsreiches Musikprogramm geboten. Gegen 16.00 lohnt sich besonders ein Spaziergang über den Alex – denn dann tritt die Songwriterin K.C. McKanzie mit ihrem Kompagnon Budi auf.
Kontrabass, Gitarre, Banjo, Hammer und Stein, Maultrommel, Schlagzeug und eine angezerrte 50er Sperrholz Gitarre – zu Zweit erschaffen sie einen minimalistischen Sound „Fernab von schnöder Folklore, nah an britischem Folk und Bluegrass.“(Rolling Stone) und die AZ schreibt: „Strahlende Düsterkeit, leichter Schwermut, zwischen Trauer und Lachen, […] die Musik bleibt immer einzigartig leicht.“ Ein guter Grund dem Regen zu trotzen.
Ansonsten kann man sich bis 21.00 von der vegan/vegetarischen Küche inspirieren lassen – sicherlich werden im Durchschnitt zwei Menschen im Freundes- und Bekanntenkreis dafür dankbar sein – wie zum Beispiel meine Bekannte, die heute einen Stand betreut.

16.00-17.00 // Vegan-Vegetarisches Sommerfest – Alexanderplatz, Berlin