22. September 2011

5fotografen5tage
„Wo ich heute bin, kannst Du morgen nicht mehr sein“
14. September bis 18. Oktober 2011

6 aufeinanderfolgende Ausstellungen, jeweils 5 Tage – die zweite Ausstellung läuft bereits und hat am kommenden Samstag Finissage. Gezeigt werden Fotografien mit dem Thema Jugendkultur von Benjamin Breitkopf. „Alle dargestellten Personen wissen, dass sie
fotografiert werden. In diesem Punkt unterscheidet sich seine Arbeitsweise von klassischer Straßenfotografie, die nach dem Moment sucht, in dem sich die portraitierte Person unbeobachtet fühlt. Breitkopfs Fotos hingegen charakterisiert ein kommunikatives Moment, der Dargestellte kann zum Darsteller werden. Ihm gelingen Aufnahmen, die trotz der Interaktion zwischen Fotograf und portraitierter Person niemals gestellt erscheinend.“
Nach einer sehr schönen ersten Ausstellung bin ich auf die weiteren gespannt.

Montag bis Samstag, 14.00-19.00 // secondhome, Berlin

21. September 2011

EMOTION15
Eine Konzert-Performance für Stimme und Elektroakustik

Der Berliner Vokal- und Performancekünstler Christian Wolz präsentiert in seiner Uraufführung „eine Struktur von Improvisation und Komposition mit Stimme, Stimmverfremdung und Musik“:
„Emotionen sind Handlungsdispositionen, die eng mit unserem Verhalten verknüpft sind und mitbestimmen, in welcher Weise wir handeln. Sie werden durch Situationen,
Personen oder Orte ausgelöst und sind oft auf ein bestimmtes Objekt ausgerichtet. In unserem persönlichen Leben und in der Gesellschaft zählen Emotionen zu den eher unerwünschten Eigenschaften. Überlegtes, rational abgewogenes Verhalten und Urteilen ist das was wir bevorzugen. Und dennoch gehören Emotionen zu unserer Realität wie die Luft zum Atmen.“

20.30 // Villa Elisabeth, Berlin

20. September 2011

„Zwischen Himmel und Hölle“
Berliner Kinder machen sich ein Bild von ihrer Stadt

Gefeiert wurde bereits Sonntag, heute ist WELTKINDERTAG. Wer die Ausstellung, die letztes Jahr eröffnet wurde, bisher nicht gesehen hat – heute ist ein guter Anlaß:
Schülerinnen und Schüler von acht bis vierzehn Jahren mit verschiedenen kulturellen, sozialen, religiösen und familiären Hintergrund rüsteten sich mit einer einer Digitalkamera aus und zeigen ihre Welt – als Kind in Berlin.

Dienstag bis Freitag 9.00-17.30,
Samstag & Sonntag 10.00-18.00 // Deutsches Technikmuseum, Berlin

19. September 2011

Vielleicht bin ich ja ein Wunder –
Hundertjährige in Tempelhof-Schöneberg

Ein Ausstellungsprojekt vom 7. September bis 31. Oktober 2011

„Warum ich ein so hohes Alter erreicht habe? Das weiß ich auch nicht. Ich hab’ mein Leben gelebt. Habe nur das gegessen, was mir geschmeckt hat. Wenig Medizin, wenig Tabletten bis heute. Und Ärzte, ach die habe ich einfach betrogen.“ (Frau B., 102 Jahre)

täglich 9.00 bis 19.00 // Rathaus Schöneberg, Berlin

18. September 2011

Kinder haben was zu sagen: Weltkindertagsfest

ab 11.00 // Potsdamer Platz, Berlin

„die armeen aus gummibärchen
die panzer aus marzipan
kriege werden aufgegessen kindlich genial
es gibt kein gut, es gibt kein böse
es gibt kein schwarz, es gibt kein weiß
es gibt zahnlücken
statt zu unterdrücken
gibt’s erdbeereis auf lebenszeit
immer für ’ne überraschung gut

gebt den kindern das kommando
sie berechnen nicht, was sie tun
die welt gehört in kinderhände
dem trübsinn ein ende
wir werden in grund und boden gelacht
kinder an die macht

sie sind die wahren anarchisten
lieben das chaos, räumen ab
kennen keine rechte, keine pflichten
ungebeugte kraft, massenhaft
ungestümer stolz

gebt den kindern das kommando
sie berechnen nicht, was sie tun
die welt gehört in kinderhände
dem trübsinn ein ende
wir werden in grund und boden gelacht
kinder an die macht.“

(Herbert Grönemeyer: „Kinder an die Macht“ )