25. März 2011

11mm
Fußballfilmfestival im Babylon.
Fußball ist nicht meins. Neben Alkohol ist es aber nun mal eins der Dinge, die Grenzen und Unterschiede für ein paar Momente aufzuheben scheint und Menschen verbindet. Deshalb möchte ich es nicht ignorieren, dass heute zum bereits achten Mal ein Filmfestival startet, das der Volksportart Nummer Eins bis zum 30. März huldigt. Die Filme zeigen schließlich die Menschen und ihre Geschichten und nicht nur den Ball – vielleicht schaue ich mir also sogar was an, drei Filme klingen sehr interessant.
ab 19.30 // Babylon (das in Mitte), Berlin

24. März 2011

IN BERLIN (Deutschland, 2008, 95 min. RBB)
Kameramann Michael Ballhaus und Dokumentarfilmer Ciro Cappellari
erkunden das Wesen von Berlin.
Als es den argentinischen Filmemacher Cappellari Anfang der 80er nach Berlin zog, hatte der bereits bekannte Ballhaus der Stadt vorerst den Rücken gekehrt. Weiterlesen

22. März 2011

DON’T MOVE
Ein Tanzstück von Modjgan Hashemian und Susanne Vincenz.
Ein Tanzverbot kann Ausdruck eines doppelmoralischen Spießbürgertums sein – siehe Footloose – ein Politikum bleibt es trotzdem. Doch welche Ausmaße nimmt es an, wenn es sich nicht so locker flockig von einen niedlichen SchülerRebell zu 80er Softrock aufbrechen lässt. Im Iran darf das Wort „Tanz“ nicht einmal verwendet werden, man spricht von „rhythmischer Bewegung“, wenn es überhaupt unter strengen Auflagen zu einer Veranstaltung kommt. Weiterlesen

21. März 2011

REALITY KILLS
Kriegsbilder im Comic und auf der Bühne.
Unsere Augen, unsere Sinne werden heutzutage durch die verschiedenen Möglichkeiten der Berichterstattung derart überflutet, dass es verständlich ist, sich dem entziehen zu wollen – vor allem weil mittlerweile jeder Amateur in der Lage ist, Bilder leicht bearbeiten zu können. Die Frage nach Glaubwürdigkeit stellt sich unbewusst sicherlich ein, aber vorallem auch die Frage nach dem Umgang damit, wenn die Themen Krieg und Gewalt sind. Weiterlesen