15. Oktober 2013

Zeitzeugengespräch und Film
mit der Komponistin Ursula Mamlok

Gehört sie zur alten Schule? Zur neuen Schule? Zur Postmoderne? Ich finde, sie ist einfach Mamlok: unabhängig, kreativ, dissonant und von innen heraus“ (Paul Hertelendy)

Programm im Rahmen der Ausstellung WIR WAREN NACHBARN

19.00 // Rathaus Schöneberg – Kinosaal, Berlin

14. Oktober 2013

WIR WAREN NACHBARN – Biographien jüdischer Zeitzeugen

Die Ausstellung ist seit 2010 im Rathaus Schöneberg zu sehen und sie wächst kontinuierlich seit der mehr als 20-jährigen Zeitzeugen- und Erinnerungsarbeit um bis zu fünf Alben pro Jahr:
„Zurzeit dokumentieren 145 biografische Alben die Lebens- und Leidengeschichte von jüdischen Bürgern aus Berlin-Schöneberg und Tempelhof. Die Mehrzahl der Familien- und Einzelschicksale wurde in Zusammenarbeit mit Zeitzeugen erarbeitet. Persönliche Fotos, Dokumente, Berichte und Tonaufnahmen machen ihre Geschichte erfahrbar. Andere Alben sind berühmten Schöneberger und Tempelhofer Schriftstellern, Künstlern, Wissenschaftlern und Sportlern gewidmet, darunter auffällig viele fortschrittliche Frauen.
Geschildert wird das Leben vor und nach 1933, die Flucht ins Exil, die Deportation und Ermordung von Familienangehörigen. Die Alben dokumentieren aber auch das Leben nach dem Holocaust bis in die heutige Zeit, in vielen wird auch das Thema angesprochen: Welche Formen der Erinnerung gibt es – wie z.B. Gedenktafeln, Stolpersteine und biografische Bücher. […]“ (Quelle)

Rahmenprogramm unter: www.wirwarennachbarn.de

Mo bis Do 10.00-18.00, Sa und So 10.00-18.00 // Rathaus Schöneberg

11. Oktober 2013

SEZZESSION

45 Künstler – 4 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf 4 Etagen:
„[…] Beinahe alle ausstellenden Künstler kommen aus den Ateliers in den Uferhallen im Wedding. Für die Ausstellung wird das Sport und Erholungszentrum‘ an der Landsberger Allee, ein auch als SEZ bekannter Prestigebau der späten DDR, temporär als Kunstort reanimiert. […] Durch den Ort SEZ erklärt sich auch die bewusste Falschschreibung SEZZESSION. Im SEZ, in dem der Sportbetrieb natürlich weitergeht, treffen während der Ausstellung auch zwei Welten zusammen, die sonst oft nur wenig miteinander zu tun haben. Die Kunst in den weitläufigen, seit Jahren leer stehenden Teilen des Gebäudes und gleich daneben der Sport, beide manchmal nur durch eine Glasscheibe getrennt. […]“ (Quelle)

noch von 11. bis 13. Oktober 2013, 13.00-18.00 // SEZ Berlin-Landsberger Allee 77, Berlin