30. Mai 2014

HÖRSPIEL
Spazieren in Berlin von Franz Hessel

„‚Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschen, Gesichter, Auslagen, Schaufenster, Caféterrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben.‘
So treibt Franz Hessel durch das Berlin der Zwanziger Jahre und zeichnet damit das Bild einer Metropole, die seinerzeit zu den pulsierendsten Städten der Welt zählte. Das ist heute nicht viel anders und man staunt, wie aktuell die Vergangenheit klingt. In Momentaufnahmen werden Hessels Texte von 1929 in Jazz- Kompositionen von heute eingebettet: 10 Mitglieder des Composers Orchestra Berlin haben dabei eine Musik entwickelt, die den Rhythmus der Stadt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hörbar macht.“ (
Quelle)

Konzept und Regie: Moritz von Rappard

22.04 – 23.00 //kulturradio vom rbb

Und in der Mediathek.

 

18. Mai 2014

Wer diese Band live erleben kann, sollte nicht zögern – kulturbeat hätte sie diesmal beinahe verpasst. Zum Glück hat sie eine kulturbegeisterte Freundin überrascht und Karten zum Theatertreffen besorgt. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle und erneut die Musik zum Sonntag von Get well soon bei den Cardinal Sessions.

13. April 2014

GlockenKlang / Freedom Bells & Wisdom Voices
ein Konzert für Notglocken, Elektronik und Voices

„Der Stadtteil Schöneberg ist von besonderer Bedeutung für die Geschichte der Elektronischen Musik. Vor etwa 44 Jahren gründete die Band Tangerine Dream hier in Schöneberg ihr erstes Studio. […]
Mit seiner Freiheitsglocke ist das Rathaus Schöneberg zu einem Symbol für >Freiheit< geworden. Die der amerikanischen >Freedom Bell< nachempfundene größte profan genutzte Glocke Berlins erklingt täglich im Schlagton e: Ihr Klang erinnert und mahnt an das mit ihr verbundene Freiheitsgelöbnis.
Im Spannungsfeld von Freiheitsglocke und Berliner Schule überraschen fünf Musiker mit einer Auftragskomposition zu Ehren des 100jährigen Rathausjubiläums.“ (Quelle)

19.30 // Rathaus Schöneberg, Berlin

12. April 2014

Stummfilm um Mitternacht

„Die Gemeinschaftsarbeit einer Gruppe junger Filmemacher, aus denen später Hollywoodgrößen wurden. Gedreht mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen im Berlin der späten 1920er Jahre, erzählt der Film vom Wochenendausflug einer Clique, die nach Nicolassee fährt, sich dort amüsiert, ein paar (auch erotische) Abenteuer erlebt und abends wieder in die Großstadt zurückkehrt. Ein im Grenzgebiet zwischen Dokumentation und Fiktion angesiedelter, durch seine unkonventionelle Machart erstaunlich moderner Film: eine Art deutscher ‚Nouvelle vague‘, lange bevor Genre und Begriff in Frankreich aufkamen.“ (Quelle)

23.55 // BABYLON Berlin