DIE STÜHLE
Ein Klassiker des Absurden Theaters präsentiert von blanco y negro.
Die Uraufführung des Stückes im Jahr 1952 ist unter erschwerten Bedingungen zustande gekommen. Es fand sich kein Theater – zu groß sei das Risiko, die Zuschauer mit einem Spiel im Spiel zu konfrontieren. Die Schauspieler mieteten also selbst einen ungenutzten Saal an, was sich finanziell nicht trug. Oft waren die leeren Stühle im Zuschauerraum ein Abbild des Bühnenbildes. Heute gehört es zu den bedeutendsten Stücken des Absurden Theaters. Eine Aufführung in einem Theaterraum mit dem wohlklingenden Namen „Verlängertes Wohnzimmer“ wirkt vielversprechend.
20.00 // Theater „Verlängertes Wohnzimmer“ in der Frankfurter Allee 91, Berlin
Archiv der Kategorie: kulturtipp
10. März 2011
DIAGNOSE JAZZ – AUGUST ZIRNER UND DAS SPARDOSEN-TERZETT
Der Grimmepreisträger mit der tiefen Stimme und die laut Thomas Quasthoff „grösste kleine Kapelle der Republik“ erzählen Geschichten aus dem Leben der drei Jazzlegenden Thelonious Monk, Charles Mingus und Rahsaan Roland Kirk. Wie es so ist – Genialität und Wahnsinn liegen nah beieinander, deshalb sind neben amüsanten
Episoden auch tragische zu erwarten.
10.-12. März jeweils 20.00, am 13. März um 19.00 // Bar jeder Vernunft, Berlin
9. März 2011
SYMPHONY OF SORROWFUL SONGS
Eine Auftragsarbeit von Tomaz Pandur.
Der slowenische Theaterregisseur, dessen Arbeiten zahlreich preisgekrönt sind und europaweit Anerkennung finden, erarbeitet seine Produktionen überwiegend mit seinem eigenen Ensemble. Bei dieser Arbeit, die sich mit dem Thema Zeit auseinandersetzt, hat Pandur mit choreographischer Unterstützung des langjährigen Erste Solotänzers Ronald Savkovic ein bildgewaltige Inszenierung mit dem Staatsballett Berlin entwickelt.
19.30 // Staatsoper im Schillertheater, Berlin
8. März 2011
PINA
Ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders.
1985 sah Wim Wenders zum ersten Mal ein Gastspiel des Tanztheater Wuppertal – das legendäre „Café Müller“. Er war tief beeindruckt, lernte Bausch schließlich persönlich kennen. Während der langjährigen Freundschaft entwickelte sich der Plan eines gemeinsamen Films. Die Fertigstellung hat Pina Bausch leider nicht mehr erlebt, so ist „Pina“ nach einer Neukonzipierung, ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders geworden. Absolut sehenswert!
Vorstellungen: 13:45, 16:00, 18:15, 20:30 // Broadway, Berlin
7. März 2011
FASCHINGSKONZERT MIT DER BRASS BAND BERLIN
Elf Musiker der großen Berliner Orchester und ihr Bandleader Thomas Hoffmann veranschaulichen musikalisch was z.B. mit ein paar gebogenen Metallröhren, einer Eisenbahnflöte, einem Quietsche-Entchen und dem richtigen Ansatz alles machbar ist.
Das Programm reicht von Bach über Beatles zu Rossini und Gershwin.
19.30 // Heimathafen Neukölln, Berlin