4. Mai 2013 // Tip 1

BERLINER SPURENSUCHE: Gaunertour
ein kriminalhistorischer Spaziergang

Hinter dem Konzept ‘Berliner Spurensuche’ stecken die Politikwissenschaftlerin Kathrin Boy und der Historiker und Medienpädagoge Stefan Zollhauser. Ihre Spurensuche bietet Alltags- und Kulturgeschichte abseits des Mainstreams.
Zur heutigen Tour:
„Wer waren die berüchtigten Ringvereine? Wieso lief man im Zellengefängnis im Dreieck? Und was machte die Brüder Saß berühmt?
Auf unserem Stadtspaziergang beschäftigen wir uns mit einigen bekannten und unbekannten Kriminalfällen und erforschen den Wandel von Strafverfolgung und Strafvollzug in den letzten 150 Jahren. Dabei werden wir auch eine Anleitung zum misslungenen Bankeinbruch und ein Gefängnis von innen kennenlernen.“

Dauer: ca. 120 min.
Fragen unter: 0176 – 36 16 12 73

14.00 // Kriminalgericht Moabit in der Turmstrasse 91, Berlin

3. Mai 2013

MUSIK AUS DER WOLKE
ein ortsbezogenes Hörstück für Smartphones
von Martin Stefke

„Der Berliner Autor und Dichter Martin Stefke hat für DOCK 11 EDEN***** in Pankow ein Hörstück realisiert, das als Teil des Projekts „Musik aus der Wolke“ der Akademie der Künste im Mai 2013 nur vor Ort über Smartphones gehört werden kann. ‚Musik aus der Wolke‘ – das sind Kompositionen und Hörstücke von acht Komponisten, Klangkünstlern und Autoren, die sich auf ausgewählte und besondere Kultur-Orte in Berlin beziehen und nur an diesen Orten über individuelle Smartphones zu hören sind. Mit den Hörstücken aus der Wolke können die Nutzer auf Erkundungstour zu einigen der interessantesten freien Projekte Berlins gehen und die Stadt jenseits touristischer Highlights auch über ihre Ohren kennenlernen.
Über die Plattform radio aporee werden die jeweiligen Hörstücke mit GPS an den entsprechenden Orten platziert und sind
vom 1. – 31. Mai 2013 on air, empfangbar über die vorher frei herunterzuladende Anwendung (App). “ (Quelle)

Download, weiter Infos www.wolkenmusik.de

ganztägig // EDEN*****, Berlin

30. April 2013

Siehste, jeht doch!
Meisterklasse Arno Fischer. Letzter Jahrgang.

32 Fotografinnen und Fotografen zeigen eine umfassende Werkschau ihrer Arbeiten, die Arno Fischer als Lehrender betreut hat:
„Arno Fischer (1927-2011) war nicht nur der Wegbereiter der Fotografie in der DDR, er war einer der großen deutschen Fotografen der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts.
Der Titel der Ausstellung ‚Siehste, jeht doch!‘ war seine gleichermaßen anerkennende und ermunternde Bemerkung beim Abschluss einer gelungenen Fotoarbeit. Die Ausstellung spiegelt die ganze Bandbreite des künstlerischen Ausdrucks seiner Student/innen und die Fähigkeit Arno Fischers, sich auf das fast unbegrenzte Spektrum unterschiedlichster Themen und Bildwelten einzulassen.“

bis 2. Juni 2013, Dienstag bis Sonntag 10.00 – 19.00
// Haus am Kleistpark, Berlin

26. April 2013

Tips für ‚Regenerische Tage auch bei Sonne

Gestern war mein Sven Regenerischer Tag. Ich bin ein Fan seiner Musik und seiner Bücher. So sieht’s aus. Das Konzert war eines der besten, der Raum stimmte, die Band samt Frontmann waren gut drauf und die Vorgruppe Apples in Space bezaubernd – war auch das Vorprogramm von Maike Rosa Vogel im Roten Salon Anfang März, die ja auch wiederum ein wunderbarer Zögling von Herrn Regener ist. So sieht’s aus.
Als Einstimmung gab’s den HAI-ALARM AM MÜGGELSEE –  man muß Haußmann-Filme mögen und dann ist dieser hier besonders skurill, ja trashig ist das richtige Wort, ohne gewollt zu wirken.
Also unabhängig davon, ob man ein Konzert-Ticket für heute hat:
– mal nach Friedrichshagen zum Müggelsee fahren
– den Film anschauen – z.B. heute um 15.45 im Filmtheater am Friedrichshain bzw. läuft er im Mai öfters im Kino Union Friedrichshagen, das am 4. Mai 100-jähriges Jubiläum feiert
– die Doku von Tino Hanekamp schauen
– den Live-Mitschnitt vom 24. April aus dem LIDO hören,
ist bis ungefähr 1. Mai verfügbar
– und einfach mal wieder Regeners Bücher lesen

wie es beliebt // Berlin