Premiere 30. März 2013

VOTRE FAUST Variable Oper von 1969

Henri Pousseur (Komposition) und Michel Butor (Text)
Berliner Erstaufführung

Musiktheater, in der das Publikum eingreifen und somit den Verlauf der Geschichte verändern kann. Musik voller Zitate und Witz. Avantgarde trifft Jahrmarkt. Und die Zuschauer mitten im Geschehen von Budenzauber und Magie.

„In dieser aktualisierten Faust-Version geht der junge Komponist Henri einen Pakt mit einem diabolischen Theaterdirektor ein. Eine neue Oper soll entstehen, einzige Bedingung: Es muss ein Faust sein. Über den Fortgang von Musik und Handlung entscheidet das Publikum. Rettet es die Kunst oder den Künstler? Gibt es ein privates Glück für Henri oder ein neues Meisterwerk? Aber Vorsicht: Gespielt wird nach den Regeln des Teufels.

Henri Pousseur und Michel Butor reflektieren auf fulminante und amüsante Weise das Genre Oper in seinem Beziehungsgeflecht zwischen künstlerischem Anspruch, ökonomischer Zwangslage und einem kapriziösen Publikumsgeschmack. Sie spielen mit biographischen Selbstreflexionen ebenso wie mit Zitaten aus Literatur und Musik.
‚Eines der wichtigsten Werke der Nachkriegszeit‘, schreibt 1969 Der Spiegel.“

Premierenfeier im Saal mit Beatgirl from Bacharach

30. März, 31. März, 1. April – jeweils 19.00 // RADIALSYSTEM V, Berlin

10. März 2013

Searching for Sugar Man

Berlin ist mal wieder weiß – perfekt also für einen Kinobesuch. Sehr empfehlenswert ist die Geschichte von Sixto Rodriguez – die Fragen nach Schicksal und Selbstbestimmung berührend und humorvoll aufwirft. Und nicht zu vergessen die wunderbare Musik.
Ein Tip für Recherchefreaks – vorab keine Rezensionen/Artikel zu diesem Film lesen, sonst bringt man sich um einen großen Überraschungsmoment. Deshalb hier die Filmbeschreibung von Xenon – dem zweitältesten Kino Berlins:
„Sixto Rodriguez … Noch nie gehört? Dabei war der mexikanisch-stämmige Singer Songwriter einst gefeiert wie Bob Dylan und Elvis Presley zusammen – allerdings ausschliesslich in Südafrika. Hier wurde in den 70ern sein Album ‚Cold Fact‘ zum Soundtrack der Antiapartheidbewegung. In Rodriguez‘ Heimat hingegen, den USA, wusste niemand von seinem Ruhm, auch nicht er selbst. Zwei südafrikanische Fans begeben sich eines Tages auf die Suche nach ihrem Idol, um das sich viele Gerüchte ranken, vor allem um dessen vermeintlichen Selbstmord. Was sie am Ende entdecken ist weit mehr, als sie sich erhofft hatten…“
Der oscarprämierte Dokumentarfilm läuft in mehreren Berliner Kinos. Ebenfalls sehenswert im Xenon ist der Dokumentarfilm ‚Marina Abramovic – The Artist Is Present‘.

20.15 // bis 13. März im Xenon, Berlin

16. Februar 2013

flexkögel spielt L. Bernstein / CD-Release Konzert

„Die Band arrangiert für ihr aktuelles Programm Stücke des amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein, u.a. von Songs aus seinem ersten Musical „On the Town“(1944) und der „West Side Story“(1957). Sie ging damit Ende 2012 ins Studio, um ihr drittes Album aufzunehmen. […]
flexkögel schreibt, arrangiert und spielt Songs hervorgezaubert aus den unendlichen Weiten zwischen Jazz und Pop: Jazz im Songformat, grazile Klangflächen und verträumte Melodien; Reduzierte Beats mit rhythmisch energetischen Ausbrüchen; Gesang, der einen mit deutschen und englischen Texten auf die Reise schickt; Klare Songstrukturen und Expeditionen in offenere Soundwelten.
Der Sound der Band wird durch die facettenreiche Stimme von Britta-Ann Flechsenhar bestimmt. Sie interpretiert die Songs schlicht und unprätentiös. Ihre verspielten Vocal-Loops und sparsam eingesetzten Keyboardeinspielungen unterstützen die atmosphärische Dichte der Stücke.“ (Quelle)

20.00 // Grüner Salon, Berlin