21. August 2013

Can’t be silent
Dokumentarfilm

„Sie sind angekommen und doch noch immer auf der Flucht. Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Mit ihrer Musik bringen sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst nicht berechtigt, den nächstliegenden Bezirk zu betreten. Nuri (Dagestan), Jacques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan), Sam (Gambia) und Revelino Elfenbeinküste) haben ihr Land verlassen auf der Suche nach einer neuen Heimat, die vielleicht Deutschland ist. Isoliert in Heimen und zum Stillstand verurteilt, leben sie einen schockierenden Flüchtlingsalltag.
Doch da ist Heinz Ratz. Er hat 80 Flüchtlingsunterkünfte in  Deutschland besucht  und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden. Seine Combo ‚Strom & Wasser‘ wurde kurzerhand durch ein ‚feat. The Refugees‘ erweitert und begeisterte auf einer großen Deutschland-Tournee ein riesiges Publikum. Wir begleiten Heinz Ratz und die Refugees bei dem Versuch, sich von ihren verordneten Plätzen zu lösen – durch die so simple wie machtvolle Geste, die eigene Stimme zu erheben. “ (Quelle)

21.30 // Moviemento, Berlin
17.45 // Hackesche Höfe Kino, Berlin

17./18. August 2013

ROSA BOCKT oder wie das mit Dornröschen wirklich war

Drei gute Gründe sich bei strahlender Sonne in eine Mittags-Vorstellung reinzusetzen – Rike Schubert in der Titelrolle, das Grashüpfer-Theater im Treptower Park, mitfiebernde Kinder:
„Rosa konnte nie tun was sie wollte, da man sie vor der Berührung mit einer Spindel beschützen wollte. Dafür konnte sie alle Reichtümer haben, die sich eine Prinzessin nur wünschen kann. Aber frei war sie nicht. Der Tag des 15. Geburtstages kommt und sie sticht sich, trotz umgreifender ‚Überhütung‘. Hat sie sich womöglich sogar mit Absicht gestochen? Steigt sie aus, macht sie nicht mehr mit?“ (Quelle)

Weitere Vorstellungen siehe Spielplan.

jeweils 16.00 // Theater im Treptower Park, Berlin

9. bis 11. August 2013

Zwischenraum Festival

„Wir wollen mit dem Zwischenraum-Festival eine Alternative zum gesellschaftlichen Alltag und einen Raum für Kunst und politische Mitbestimmung schaffen – ein offenes und heterogenes Festival-Wochenende, dass Ihr alle mit Eurem kreativen Input füllen könnt! In Kooperation mit verschiedenen politischen Initiativen versuchen wir, mit einem dreitägigen Musik-, Workshop- und Theaterprogramm, unterschiedliche Perspektiven auf Politik und Kunst frei zu entwickeln. […] Dabei sind alle Generationen und gesellschaftlichen Gruppen eingeladen, sich aktiv und auf kreative Weise damit auseinanderzusetzen, wie wir Unterdrückung aufbrechen können, wie wir die Grenzen sprengen können, die uns die vielfältigen Formen alltäglicher Diskriminierung auferlegen. […] Dabei verstehen wir uns als nicht-kommerzielle Alternative, sämtliche Einnahmen werden an unsere Kooperationspartner gespendet.“ (Quelle: siehe unter Konzept)

Fr 16.00 bis – So 24.00 // M.I.K.Z. (Multifunktionales Internationales Kultur Zentrum) / Revaler Str. 99, Berlin