6. Juli 2013

DOWN BY THE RIVER FESTIVAL
Berlins Festival für unerhörte und windschiefe Töne

Zum fünften Mal findet das Festival statt, der diesjährige Ort ist kleiner als die Jahre zuvor, um eine größere Intimität herzustellen:
“Wieder geht es den Organisatoren darum, dass ein Festival nicht nur dem Musikkonsum dienen, sondern auch und vor allem ein Treffpunkt sein soll für Bands und Fans – ohne Bühnengräben.
Alle Stile und Genres sind erwünscht. Es geht eher um das Wie als das Was, um DIY, Community und eine große Bandbreite, die die musikalische Vielfalt Berlins und seiner ‘Szenen’ widerspiegelt.
Unerhört muss es sein und die Qualität muss stimmen. Es gibt viel zu entdecken!
Das Festival zieht dieses Jahr (nach den Stationen
Bar25 und KaterHolzig) erneut um und trennt sich schmerzlich vom Spreeufer – um es gegen ein Paradies einzutauschen. Wieder ist ein etablierter, eher für elektronische Musik stehender Club ungewöhnlicher Spielort: der weitläufige und elysische Garten des ://about blank am Ostkreuz.” (Quelle)

11 Bands und Solo-Künstler auf zwei Bühnen im ://about blank,
Afterparty ab 22.00 im Antje Øklesund mit 2 weiteren Live-Acts

Einlass 14.00, Beginn 15.00 // ://about blank (Markgrafendamm 24c, S-Bahn Ostkreuz), Berlin

3. Juli 2013

Schlaglichter auf die künftige Dauerausstellung
der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Im Deutschlandhaus hat der Bau für ein Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung begonnen. Auf dem Vorplatz befindet sich nun zunächst bis Ende 2013 eine informative und mit Bauzäunen schön schlicht gestaltete Open-Air-Ausstellung:
”Großformatige Fotografien mit erläuternden Begleittexten geben exemplarische Einblicke in das thematische Spektrum der künftigen Dauerausstellung.
Sie dokumentieren zentrale Kapitel der Geschichte der Zwangsmigration in Europa im gesamten 20. Jahrhundert, wobei auf Flucht, Vertreibung und Integration der Deutschen ein Schwerpunkt liegt. Zu jedem ‘Schlaglicht’ werden Objekte vorgestellt, die die Stiftung bisher für die Dauerausstellung erworben hat.
Daneben können sich die Besucher über die Geschichte und den Umbau des Deutschlandhauses sowie über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Stiftung informieren.“(Quelle)

täglich rund um die Uhr // Deutschlandhaus (Ecke Anhalter Straße/Stresemannstraße – S-Bahn Anhalter Bahnhof), Berlin

2. Juli 2013

Hauen und Stechen FESTSPIELE
Opern-Performances

„Die Performancereihe Hauen und Stechen geht in die zweite Runde und bleibt ihrem Konzept treu: Gespielt wird mehrmals hintereinander, etwa eine halbe Stunde und immer für ein begrenztes Publikum. Diesmal gibt es gleich zwei kurze, aber feine Musiktheaterstücke: Franziska Kronfoth inszeniert die Exposition ihrer ausufernden Forschung über Frauen mit komischen Namen: Lulu und Nana. Julia Lwowski ruft in einem Akt der Bilderverehrung die Geister der Vergangenheit wach. Diesmal führt die Percussionistin Ni Fan durch den Doppelabend und exerziert wie süchtig immer wieder: den Moment, an dem der Arm schon ausgeholt hat, aber die Hand noch nicht zugeschlagen.“ (Quelle)

Zusätzliche Performance:
Als Gastgeschenk bringt die Bühnenbildnerin und frisch gebackene Meisterschülerin Huang Hsuan ihre Performance über Schnittke, Kafka und die austronesischen Sprachen in die Galerina Steiner.

Vorstellungen alle 30 Minuten

19.00 // Galerina Steiner, Berlin

28. Juni 2013

REISEN WERBEN FILMEN
Werben für das Reisen: Hauptsache unterwegs

„Im Reisefilm scheinen zwei zentrale Kulturmerkmale des vorigen Jahrhunderts verankert zu sein: das Vermögen einer breiteren Schicht, die Welt touristisch zu erkunden und die Möglichkeit, Ausschnitte dieser erweiterten Wirklichkeit kinematographisch und somit jederzeit wiederholbar zu fixieren. […]
Reisewerbefilme versprechen eine heile, oft luxuriöse Welt, auch eine Welt, die immer näher zusammenrückt. Ein Ortswechsel zur Erholung ist ohne komfortable Verkehrsmittel undenkbar, deshalb nehmen Schiff, Bahn, Auto, Bus und Flugzeug in den Filmen einen wichtigen Platz ein. Sie bringen gar neue Formen des Tourismus – und des Tourismuswerbefilms – hervor. Eigentlich möchte man nur noch unterwegs sein: im schlingerfreien Hapag-Schiff auf den Meeren oder im gläsernen Zug durch die Alpen. Auch die moderne Urlaubsform der Rundreise hat ihre politischen Dimensionen. Der Werbefilm setzt sie in Szene. 1940 führt die Ferienfahrt im Volkswagen ins für deutsch erklärte Karlsbad, eine Brücke nach Amerika schlägt 1958 ein Lufthansa-Flug nach New York, und in
Drei Perlen (1966) öffnet sich die DDR für westliche Touristen, sie zeigt sich von der Sonnenseite.“ (Quelle)

19.00 // zeughaus KINO, Berlin

26. Juni 2013

Landschaft mit Stühlen

„Ich habe heute Fransen im Kopf, sagt der eine zum anderen und der sitzt da und schaut so vor sich hin. Stühle stehen im Leben rum und Menschen auch. Ob sie nun schweigen oder tanzen oder lachen oder weinen, oder meistens nicht wissen warum sie gerade hier sind. Menschen wie Stühle haben ihre eigene Biographie. Und die ist wie sie ist.
Ein Versuch, ins Gespräch zu kommen.
Mehr Stühle als DarstellerInnen, mehr Zweifel als Gewissheiten, dazwischen lässt sich eine Landschaft der Anrede suchen.“ (Quelle)

täglich Vorstellungen bis 29. Juni 2013

20.00 // theater thikwa, Berlin