12. April 2013

OY – KOKOKYINAKA
Berlin Release

„OY aka Joy Frempong, halb Ghanesin & halb Schweizerin, ist durch ihre vokale Vielfalt definitiv eine Seltenheit ihrer Art. Zuhause fühlt sie sich eher in einem unkonventionellen Sound, besitz jedoch die Gabe, ergreifende, unvergessliche Melodien zu kreieren. OY war Mitglied der Avant-Pop- Band Filewile und war als Gast bei den Big Dada-Releases von Infinite Livez vs. Stada beteiligt. Drei Jahre nach ihrem lebhaften Debut First Box Then walk, dessen erste Pressung innerhalb kürzester zeit ausverkauft war und eine lange Reihe von Live-Konzerten und Festival-Auftritten mit sich brachte, ist OY nun zurück. Mit einem weiteren wertvollen Angebot ungewöhnlicher Musik auf Platte gepresst – so mysteriös wie eingängig, so Hip-Hop-lastig wie soulaffin: Kokokyinaka.“ (Quelle)

21.00 // Privat Club, Berlin

12. April 2013 // beatview auswärts

Museum Tinguely

Der Frühling scheint langsam anzukommen – wer dem nicht traut, kann einen Ausflug mit einem Museumsbesuch verbinden. Besonders zu empfehlen ist das Museum Tinguely in Basel: „Dass Tinguelys künstlerische Errungenschaften mit Leichtfüssigkeit, Humor, Ironie und Parodie einhergehen, zählt zu den besonderen Qualitäten seines OEuvres. Es reicht von duchamp’schem Dadaismus über geometrische Abstraktion und kinetische Animation bis zu barocker Üppigkeit und kann in seiner ganzen Bandbreite in der Ausstellung Tinguely@Tinguely entdeckt werden.“

‚Tinguely@Tinguely‘ bis 30. September 2013 / ‚Kuttlebutzer‘ nur bis 14. April 2013 / ‚Les mille lieux de l’art. Fotografien von Ad Petersen‘ bis 26. Mai 2013

Dienstag bis Sonntag 11.00–18.00, Montag geschlossen // Museum Tinguely, Basel

11. April 2013

Schöneberger Lesebühne

DIVAMANIA und der Berliner Whisky und Posie-Club zu Gast im legendären Ex’n’Pop mit den Autoren Ria Klug, Piotr Paluchowski und Christian Raum. Thema des Abends ist: Die Fabrik.
Die Veranstalter zitieren hierbei Adam Smith: „Die Fabrik zerstört selbst die Energie des Körpers und verunfähigt den Menschen, seine Kraft schwunghaft und ausdauernd anzuwenden, außer in der Detailbeschäftigung, wozu er herangezogen ist.“(aus: ‚An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations‘, 1776)

Ab 23.00 DJ FEMON FUTURA.

21.00 / Einlass 20.30 // Ex’n’Pop (Hauptstr.157), Berlin

8. April 2013

Paul und Paula – eine Legende

Trailer

„Die freie Schauspielgruppe theaterkosmos53 interpretiert die wohl schönste Liebesgeschichte der DDR neu als eine sinnliche Mischung aus Theater, Live Musik und Puppenspiel.
Rike Schubert verkörpert die alleinerziehende Verkäuferin Paula, die bedingungslos um ihr Glück kämpft. Eine Frau aus dem Volke, die reden darf, wie sie redet, die wissen darf, was sie weiß, die alt genug ist, um keine Zweifel zu haben an der großen Liebe. Sie begleitet sich selbst mit der Gitarre und interpretiert so live die Hits des Films, bekannt geworden durch die Puhdys.“

Auszeichnungen:
– Jury- und Publikumspreis der Heidelberger Theatertage 2009
– Publikumspreisträger des 100° Festivals im HAU Berlin 2010

20.00 / Kulturhaus Karlshorst, Berlin

Premiere 30. März 2013

VOTRE FAUST Variable Oper von 1969

Henri Pousseur (Komposition) und Michel Butor (Text)
Berliner Erstaufführung

Musiktheater, in der das Publikum eingreifen und somit den Verlauf der Geschichte verändern kann. Musik voller Zitate und Witz. Avantgarde trifft Jahrmarkt. Und die Zuschauer mitten im Geschehen von Budenzauber und Magie.

„In dieser aktualisierten Faust-Version geht der junge Komponist Henri einen Pakt mit einem diabolischen Theaterdirektor ein. Eine neue Oper soll entstehen, einzige Bedingung: Es muss ein Faust sein. Über den Fortgang von Musik und Handlung entscheidet das Publikum. Rettet es die Kunst oder den Künstler? Gibt es ein privates Glück für Henri oder ein neues Meisterwerk? Aber Vorsicht: Gespielt wird nach den Regeln des Teufels.

Henri Pousseur und Michel Butor reflektieren auf fulminante und amüsante Weise das Genre Oper in seinem Beziehungsgeflecht zwischen künstlerischem Anspruch, ökonomischer Zwangslage und einem kapriziösen Publikumsgeschmack. Sie spielen mit biographischen Selbstreflexionen ebenso wie mit Zitaten aus Literatur und Musik.
‚Eines der wichtigsten Werke der Nachkriegszeit‘, schreibt 1969 Der Spiegel.“

Premierenfeier im Saal mit Beatgirl from Bacharach

30. März, 31. März, 1. April – jeweils 19.00 // RADIALSYSTEM V, Berlin