13. August 2013

Søren Kierkegaard – Entweder / Oder
Im Spiegel zeitgenössischer Kunst

„Søren Kierkegaard war ein Mann, der die in der Mitte des 19. Jahrhunderts zugeteilten sozialen Rollen nicht mehr akzeptieren wollte. Vielmehr suchte er das in den Lauf der Geschichte und die Trivialität des Alltags eingespannte Wesen zu sich selbst zu befreien. Damit stellte er in seiner Schrift Entweder – Oder, die ab 1841 u.a. in Berlin entstand, das westliche Dualismusdenken radikal infrage. Er konstruiert zwei Lebensanschauungen. Der Ästhetiker A ist ein lebenslustiger, flanierender Dandy, der Ethiker B spielt eher die Rolle des verheirateten Familienvaters, der sich ethische Ziele zwischen Gut und Böse setzt.
In der Ausstellung reflektieren fünfzehn zeitgenössische Künstler aus neun Nationen das Denken von Søren Kierkegaard zwischen ästhetischer Sinnlichkeit und ethischer Redlichkeit.“ (Quelle)

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. September 2013

Dienstag bis Sonntag 11.00-18.00 // Haus am Waldsee, Berlin

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